WEKA Seminare - Fortbildung, Berufliche Weiterbildung, Lehrgänge

Seminare Betriebsrat

Ausbildung und Weiterbildung im Bereich Mitbestimmung

Angehende Betriebs- und Personalräte finden für ihre Ausbildung zahlreiche Grundlagenseminare auf dem Markt, die sie auf ihre Aufgaben vorbereiten. Für ihre Fortbildung steht ein umfangreiches Schulungsangebot zur Verfügung, mit dem sie ihr Wissen funktions- und aufgabenbezogen erweitern können. So kann sich ein Betriebsratsvorsitzender z.B. auf Fragen der Geschäftsführung des Betriebsrats und auf die Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeber konzentrieren, während sich das Mitglied einer Arbeitsgruppe für die Ausarbeitung und Verhandlung einer neuen Betriebsvereinbarung qualifiziert. Ein Kongress bietet darüber hinaus die Möglichkeit, sich zumindest einmal im Jahr einen Überblick über die aktuellen rechtlichen und fachlichen Entwicklungen zu verschaffen und wichtige Inputs für die Gestaltung der weiteren Arbeit zu gewinnen.

 

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Schulungsanspruch gesetzlich verankert

Grundsätzlich haben Mitarbeitervertreter Anspruch auf Schulungen, in denen die für ihre Arbeit erforderlichen Kenntnisse vermittelt werden. Dieser Anspruch ist für den Betriebsrat in § 37 Abs. 6 des Betriebsverfassungsgesetzes (BetrVG) geregelt. Für den Personalrat gilt § 46 Abs. 6 des Bundespersonalvertretungsgesetzes (BPersVG) in Verbindung mit dem jeweiligen Landespersonalvertretungsgesetz.

 

Betriebsratsarbeit in Bildern

Arbeitsgesetze Betriebsrat Betriebsratswahl Betriebsvereinbarung Mitarbeiter Fragebogen

 

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Aufgaben des Betriebsrats

Zentrale Aufgabe des Betriebsrats ist es, die Interessen der Arbeitnehmer in die Planungen und Maßnahmen des Unternehmens einzubringen. Er soll dafür Sorge tragen, dass die soziale Verantwortung des Unternehmens seiner Belegschaft gegenüber nicht zu kurz kommt. Und der Betriebsrat hat darüber zu wachen, dass die zugunsten der Arbeitnehmer geltenden Gesetze, Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen vom Arbeitgeber eingehalten werden.

Arbeitsfelder

 

Rechte des Betriebsrats

Das Betriebsverfassungsgesetz, Grundlage der Betriebsratsarbeit, gliedert die Rechte des Betriebsrats in drei Kategorien:

  1. Mitbestimmungsrechte
    Die Mitbestimmungsrechte sind die stärksten Rechte des Betriebsrats: In allen Mitbestimmungsfragen ist eine Entscheidung oder Maßnahme des Arbeitgebers ohne Einigung mit dem Betriebsrat nicht umsetzbar. Sollten sich die Partner nicht einigen können, sieht das BetrVG die Schlichtung und Zwangseinigung über eine Einigungsstelle vor.
  2. Beteiligungsrechte
    Bei den Beteiligungsrechten des Betriebsrats besteht das Recht, angehört und in Beratungen einbezogen zu werden sowie eigene Lösungen vorzuschlagen.
  3. Informationsrechte
    Die schwächsten Rechte für den Betriebsrat sind die Informationsrechte. Hierbei hat er das Recht, Informationen über die Planung und Umsetzung von betrieblichen Maßnahmen zu erhalten. Obwohl es sich um schwache Rechte handelt, darf man ihre Bedeutung nicht unterschätzen. Die Informationen sind wichtige Grundlage der Betriebsratsarbeit.

Auch über diese Rechte hinaus hat der Betriebsrat Einfluss: So kann er Maßnahmen, die dem Betrieb und der Belegschaft dienen, beim Arbeitgeber beantragen (§ 80 Abs. 1 Nr. 2 BetrVG). Bei Beschwerden von Arbeitnehmern kann er beim Arbeitgeber auf Abhilfe hinwirken (§ 85 BetrVG). Diese beiden Regelungen machen deutlich, worum es dem Gesetzgeber geht: Der Betriebsrat soll grundsätzlich das Wohl und die Interessen der Belegschaft im Blick haben.

 

Weshalb ist Weiterbildung so wichtig?

Neuerungen und Urteile im Arbeitsrecht sowie im Sozialrecht beeinflussen die Arbeit der Betriebsräte permanent. Daneben sind Betriebsräte heute mit einem Prozess konfrontiert, der unter dem Stichwort „Arbeiten 4.0“ immer mehr Raum greift und das Arbeitsleben rapide verändert. Themen wie prekäre Beschäftigungsformen, Entgrenzung der Arbeit, psychische Gesundheit am Arbeitsplatz oder Demografiemanagement rücken noch stärker in den Fokus. Als aktiver Mitgestalter guter Arbeitsbedingungen ist der Betriebsrat in diesem Wandel besonders gefordert.

Deshalb sind regelmäßige Informationen über den neuesten rechtlichen Stand und über die aktuellen Themen in der Arbeitswelt sowie eine auf persönliche Aufgabenschwerpunkte zugeschnittene Weiterbildung essenziell für den langfristigen Erfolg der Interessenvertretung.

Interessante Kongresse:

 

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